Lüne

 

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Quellen

Reformklöster

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Kloster Lüne

 

1172 als Benediktinerinnenkloster gegründet. Nach zwei Bränden wurden ab 1372 die heute noch erhaltenen Gebäude errichtet.

Im Zuge der norddeutschen Klosterreform wurde Lüne 1481 vom Kloster Ebstorf ausgehend im Geist der Bursfelder Reform reformiert.

1529 wurde auch in Lüne mit der Einführung der lutherischen Reformation begonnen. Das Kloster wurde in ein lutherisches Damenstift unter Leitung einer Äbtissin umgewandelt.

Der Bestand der Klosterbibliothek ist fast vollständig vernichtet, aus dem Mittelalter sind insgesamt 18 Handschriften und Fragmente mit Musik erhalten. Dass das Kloster Lüne im Mittelalter eine umfangreiche Bibliothek besessen haben dürfte, kann aus einigen Berichten über testamentarische Büchervermächtnisse zugunsten des Klosters entnommen werden. Bekannt ist auch, dass eine Schreibstube zum Abschreiben geliehener Bücher bestanden hat. 

 

Links

http://regesta-imperii.uni-giessen.de/guest-lit/titelindex_r.php?p=luene 

http://monasticmatrix.org/monasticon/?function=detail&id=1387

 

Literatur

Hascher-Burger, Verborgene Klänge, 48-62

Hascher-Burger, Mittelalterliche Handschriften

Koldau 2005, 677-685

Ernst Nolte, Quellen und Studien zur Geschichte des Nonnenklosters Lüne bei Lüneburg, 1. Teil: Die Quellen. Die Geschichte Lünes von den Anfängen bis zur Klostererneuerung im Jahr 1481, Göttingen 1932 (= Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens, Bd.6).

Riggert 1996

Schlotheuber 2004, 121-174

 

CD

God sy gelovet/God shall be praised. Musik aus dem Kloster Lüne/Music from Lüne Convent. Schola und Ensemble devotio moderna
 

 

zuletzt bearbeitet am 30-06-2011

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