Ebstorf

 

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Kloster St. Mauritius, Ebstorf

 

Dieses Kloster ist 1120 zum ersten mal urkundlich belegt. Ursprünglich wohl von Prämonstratensern gegründet, wurde es nach einem Brand von Benediktinerinnen aus dem Kloster Walrode übernommen.

Von 1469 bis 1476 wurde es im Rahmen der Bursfelder Klosterreform reformiert, ab 1529 im Zuge der lutherischen Reformation in ein lutherisches Damenstift umgewandelt, allerdings hat sich die Reformation erst 1565 ganz durchgesetzt. Das Kloster ist bis heute von alleinstehenden Damen bewohnt und wird von einer Äbtissin geleitet.

Berühmt ist die Ebstorfer Weltkarte, erhalten nur als naturgetreue Nachbildung.

Im Kloster Ebstorf befinden sich heute noch 29 Handschriften aus dem Mittelalter, grossenteils Fragmente, aber auch die Ebstorfer Liederhandschrift. Von diesen Dokumenten. In Ebstorf ist von allen Heideklosterarchiven die größte Anzahl an Fragmenten aus dem Hochmittelalter überliefert, nämlich allein zehn aus dem 12. oder 13. Jahrhundert.

 

Links

http://regesta-imperii.uni-giessen.de/guest-lit/titelindex_r.php?p=ebstorf 

http://monasticmatrix.org/monasticon/index.php?function=detail&id=1385

http://www.ebstorf.de/index.htm?baum_id=8267&inhalt_id=212994

 

Literatur

Hascher-Burger, Verborgene Klänge, 19-40

Hascher-Burger, Mittelalterliche Handschriften

Koldau 2005, 659-670

Riggert 1996

Schlotheuber 2004, 281-296

Eva Schlotheuber, ‚Ebstorf und seine Schülerinnen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts‘, in Studien und Texte zur literarischen und materiellen Kultur der Frauenklöster im späten Mittelalter. Ergebnisse eines Arbeitsgesprächs in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 24.-26. Febr. 1999, hg. v. Falk Eisermann, Eva Schlotheuber und Volker Honemann, Leiden-Boston 2004, S. 169-221. [Studies in Medieval and Reformation Thought 99].

 

CD

Wy wullen alle vrolick syn/We all want to be joyful. Musik aus dem Kloster Ebstorf/Music from Ebstorf Convent. Schola und Ensemble devotio moderna

 

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zuletzt bearbeitet am 02-07-2011