Emmericher Schwesternbuch

 

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Instrumentalmusik

Schwestern v.G.L.


 

"Het gheviel eens op eenen heiligen dach toe vesper tijt, dat in der susteren kerke quamen twee spoellude mit alten sueten spoelle. Ende daer was doe ter tijt dese goddienstichge man [=Pater Peter van Gendt, + 23.&.1484] tegenwoerdich ende sach die spoellude. Doe gijnck hi ende sprak tot hem: "Wildi hier in dese kerke wat spoellen ter eeren Gades, dattet die susteren hoeren, soe wil ic v enen pennick geuen." Doe deden si dat ende spoelden seer suuerlick, ijae dat sommighen ynnighe deuoete susteren sich nau(w)e onthalden en konde(n), want hem duchte, dat si hoerden die suete hemelsche spoellen. Ende doe dat spoelle wt was, doe gaf hi den luden dat gelt, soe als hi hem ghelauet hadde. Ende dijt selue heuet hi oec wael meer gedaen tot anderen tijden, op dat die susteren verlanghen solden crighen nae die onverganckelicke blijtscappen ende hemelsche spoellen ende hier in der tijt God begerlicken in vrouden mochten lauen ende dienen na den woerden des propheten." 

 

Edition

Anne Bollmann und Nikolaus Staubach (Hgg), Schwesternbuch und Statuten des St.Agnes-Konvents in Emmerich, Emmerich 1998, S. 47

Für den Hinweis auf diese Stelle danke ich Frau Monika Costard M.A. herzlich.

 

Literatur

Bollmann/Staubach 1998

Hascher-Burger 2004, S. 129-130

 

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zuletzt bearbeitet am 04-06-2011

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