Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, ms. K 368

 

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Handschriften

Incipits

Thomas a Kempis

 

Papier ~ 21,1 x 14,3 cm ~ 10 Folia ~ 15.  Jahrhundert ~ gotische Choralnotation

 

Herkunft

Unbekannt. Wird von Forschern des 19. Jahrhunderts mit dem liber cantualis maior, einem mutmasslichen Liederbuch von Thomas a Kempis, in Verbindung gebracht.

Herrn Dr. Christoph Fasbender (Universität Jena) verdanke ich die freundliche Mitteilung, dass die Handschrift, bevor sie nach Karlsruhe gelangte, Hermann von der
Hardt bzw. der Familie von der Hardt gehörte. Diese aus Helmstedt stammende Familie sammelte  Handschriften fast ausschliesslich aus Klöstern und Bibliotheken der Region, nämlich  Braunschweig, Oldenstadt, Wöltingerode und Helmstedt. Viele dieser Hss. liegen heute nach seiner Kenntnis in Göttingen (codd. theol. 129ff). Eine Entstehung der Quelle im nordwestdeutschen Raum ist daher nicht ausgeschlossen.

 

Inhalt

17 einstimmige lateinische geistliche Lieder ("Hymni"), von zwei Händen geschrieben, zum Teil mit zwei verschiedenen melodischen Incipits

Hand 1: fol. 1-9r 

Hand2: fol. 9r-10r 

 

Literatur

Bodemann 2002, 150

Handschriften der Grossherzoglichen Badischen Hof- und Landesbibliothek in Karlsruhe, Bd. IV: Die Karlsruher Handschriften, Karlsruhe 1896, S. 43.

Pohl Bd. IV, S. 505, 526

Mone Bd. I: Handschrift Karlsruhe ohne Nummer

 

Editionen

Analecta Hymnica 48 (einige Liedtexte)

Mone Bd. I (einige Liedtexte)

Pohl Bd. IV , Nr. VIII - XII, XVI-XVIII, XXIV,  XXV, XXIX-XXXV

 

 

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zuletzt bearbeitet am 29-06-2011

 

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